Info:

Der Code of Conduct ist aktuell in Überarbeitung. Wir laden dennoch dazu ein sich mit dem Code of Conduct auseinanderzusetzen.

Dieser Code of Conduct ist als eine der ersten Maßnahmen entstanden, die wir in 2021 als Organisation und Team entschieden haben, um einen diskriminierungskritischen Prozess im
Unternehmen zu beginnen. Er wurde als Selbstverpflichtung für uns, unser Verhalten untereinander sowie als Grundlage für unsere Arbeit mit Externen erstellt.

Nach wie vor teilen wir im u-institut die Überzeugung, dass ein Code of Conduct für unser Handeln, Arbeiten und Miteinander notwendig ist, im Prozess ist uns dabei bewusst geworden, dass wir neben Awareness und Antidiskriminierung auch regelmäßig unseren Ist-Zustand thematisieren wollen, um den Raum hierfür immer besser zu halten.

Wir haben viel wichtiges Feedback von Negativbetroffenen und Wegbegleiter*innen innerhalb und außerhalb unseres Unternehmens zu uns und unserer Struktur erhalten, um unseren Prozess und die Antidiskriminierungsarbeit fortzusetzen und zu verbessern. Dafür wollen wir auch den aktuellen Stand unseres Prozesses mit Leerstellen und Bruchstellen offen kommunizieren. Bei Fragen und wenn ihr etwas mit uns teilen möchtet, freuen wir uns auf Feedback von Euch.

Vielen Dank an Dis_Check, die uns 2021 beim inhaltlichen Gestalten und Verfassen dieses
Code of Conducts unterstützt und beraten haben und uns nach wie vor in unserem Prozess begleiten.

 

 

Der Code of Conduct des uinstitut

Diskriminierung – wie Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Klassismus, Ableismus und Queerfeindlichkeit, Fettfeindlichkeit u.a. – findet auf individueller, struktureller und institutioneller Ebene statt. Dieser Code of Conduct stellt nur einen der Bestandteile in unserem diskriminierungskritischen Prozess im Unternehmen dar und dient als Selbstverpflichtung für uns und unser Verhalten untereinander.

Antidiskriminierung ist ein Prozess, der sowohl im Privatleben als auch im beruflichen Alltag zu finden ist. Weshalb er sich auch auf unsere operative und strategische Arbeit (u.a. Personalsuche, Veranstaltungsplanung, Panel-Besetzung, Vertrieb, Projektdesign) beziehen muss sowie die institutionellen und strukturellen Ebenen, in denen wir aktiv sind. Antidiskriminierung, das gemeinschaftliche Übereinkommen, dass Diskriminierung jeglicher Art inakzeptabel ist, hat für das u-institut hohe Priorität. Deshalb versuchen wir, einen Ort zu schaffen, der diskriminierungssensibel, verantwortungsbewusst, intersektional und reflektiert ist. Das bedeutet, dass wir diskriminierendes Verhalten und Sprache nicht unkommentiert stehen lassen, sondern Räume schaffen, in denen diskriminierende Verhaltensweisen aktiv thematisiert und reflektiert und mit Konsequenzen begegnet werden. Hierbei ist uns wichtig, uns mit negativ Betroffenen zu solidarisieren und diese zu unterstützen sowie deren Bedürfnisse und Wünsche zu priorisieren. Diskriminierungserfahrungen dürfen niemals relativiert werden und wir müssen selbstverpflichtend und verbindlich einen diskriminierungskritischen Prozess mit- und weiterentwickeln. Es liegt in der Verantwortung unserer Organisation sowie jedem*jeder Einzelnen, sich Diskriminierung entgegenzustellen und eigene Verhaltens- und Denkweisen kritisch zu reflektieren, aufzuarbeiten und aktiv zu entlernen sowie Verantwortung für die eigenen internalisierten -Ismen zu übernehmen.

Mit diesem Code of Conduct möchten wir uns klar gegen diskriminierende Verhaltensweisen im Unternehmen positionieren und definieren, welches Verhalten wir sowohl innerhalb des Teams als auch mit externen Partner*innen einfordern.Unsere eigene Position in diskriminierenden Strukturen und Verhältnissen anzuerkennen, bildet dafür die Grundlage. Dies bedarf einer stetigen Weiterbildung und Auseinandersetzung im Bereich Antidiskriminierung, insbesondere für diejenigen von uns, die aufgrund ihrer Privilegien von bestimmten Diskriminierungsformen nicht negativ betroffen, sondern Begünstigte und Ausübende sind. Bisher bringen alle Mitarbeiter*innen unterschiedliche Wissensstände im Bereich Antidiskriminierung mit. Deshalb möchten wir mehr für das Thema sensibilisieren und eine stetige Beschäftigung damit fördern, um aktiv gegen Diskriminierung vorzugehen und reproduzierten -Ismen vorzubeugen.

Dies ist kein einfaches Bekenntnis, sondern wird von konkreten Maßnahmen umgesetzt: Wir nehmen an Workshops teil, holen uns professionelles externes Feedback ein (bisher von DisCheck und anderen Organisationen/ Expert*innen) und haben gemeinsame lunch & learn Mittagspausen eingeführt, in denen wir in Kleingruppen Bücher zum Thema Antidiskriminierung (u. a. Wirmuesstenmalreden: Dear Discrimination. Ein Mitmachbuch zur antirassistischen Weiterbildung) lesen und besprechen. Uns ist bewusst, dass der CoC niemals einen Anspruch auf Vollständigkeit haben kann und zudem einer regelmäßigen Anpassung, Veränderung und Erweiterung bedarf. Dieser Code of Conduct ist ein kontinuierlicher Work in Progress.

Unser Code of Conduct als pdf

Fragen, Kritik und Anregungen? Meldet euch gerne bei Katharina (sie/ihr) (schumacher@u-institut.com) oder Stanislav (keine Pronomen/they/them) (matiychyn@u-institut.com).

Vielen Dank an Dis_Check, die uns beim inhaltlichen Gestalten und Verfassen dieses Code of Conducts unterstützt und beraten haben.

Katharina Schumacher

Katharina Schumacher

(sie/ihr) Geschäftsführung, u-institut, Projektleitung Creative Impact Research Center Europe (CIRCE)

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Katharina Schumacher

Katharina Schumacher

(sie/ihr) Geschäftsführung, u-institut, Projektleitung Creative Impact Research Center Europe (CIRCE)

Stanislav Matiychyn

Stanislav Matiychyn

(keine Pronomen) Wissenschaftliche Mitarbeit, Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes

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Stanislav Matiychyn

Stanislav Matiychyn

(keine Pronomen) Wissenschaftliche Mitarbeit, Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes

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